1000 Fragen an mich selbst | (Teil 10 – Fragen 181 bis 200)

Die letzte Woche hat es der Frühling wirklich gut mit uns gemeint … auch wenn die Temperaturen eher sommerlich waren! Das Wetter war unglaublich schön und so konnten wir viel Zeit draußen in der Natur verbringen.
Kein Wunder also, dass es hier auf dem Blog recht ruhig war – ich musste Sonnenstrahlen genießen!

Ich hoffe, ihr konntet die schönen Tage auch so sehr genießen und viel Zeit draußen verbringen, denn diese Woche soll es das Wetter ja schon nicht mehr ganz so gut mit uns meinen. Wobei … die Temperaturen sollen jetzt eben mehr Frühling als gleich Sommer sein und das ist ja auch vollkommen in Ordnung!

Heute habe ich wieder mal 20 Fragen der „1000 Fragen an mich selbst“-Blogparade von Pink-e-Pank und mache die ersten 200 Fragen voll! 20% sind geschafft!

Bisher finde ich es noch sehr angenehm die Fragen „regelmäßig“ (ich hinke ja doch ganz schön hinterher…) zu beantworten, auch wenn ich sagen muss, dass ich einige der Fragen recht langweilig und „nichts sagend“ finde.
Ich hoffe sehr, dass die nächsten Fragerunden wieder spannender werden und bin sehr gespannt, was ich dann nach 1000 Fragen für ein Resümee ziehen kann – aktuell denke ich, dass es mir auf jeden Fall gut tut mir die Zeit einzuräumen mich mit mir selbst zu befassen / beschäftigen.

Lange Rede – kurzer Sinn: Hier die nächsten 20 Fragen:


(181) Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Kommt drauf an … darf ich dann auch wieder zurück? Ich denke, es wäre durchaus spannend Teile der Geschichte aus erster Hand mitzuerleben, allerdings möchte ich nicht dauerhaft in einer anderen Zeit feststecken.


(182) Wie egozentrisch bist du?

Das ist situationsbedingt. Manchmal sehr, aber die meiste Zeit eher weniger. Wenn ich aber so eine Phase habe, dann steiger´ ich mich so richtig rein!


(183) Wie entspannst du dich am liebsten?

Momentan lese ich wieder sehr viel und das entspannt mich extrem. Chriz übernimmt am Wochenende die Mittagsschlaf-Spazierrunde, das bedeutet zwei Stunden pro Tag für mich – in dieser Zeit schreibe ich, nehme ein langes Bad oder vergrabe mich in meinen Büchern. Wieder regelmäßig „Elena“ sein ist schon ganz schön!


(184) Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja.
Mitte 20 ist einfach ein richtig dämliches Alter. Ein Teil der Freunde ist nur in Feierlaune während der andere Teil ernste Zukunftspläne schmiedet und die Familienplanung in Angriff nimmt.
Wir gehören zu den Ersten in unseren Freundeskreisen, die mit dem Kinder kriegen los gelegt haben und dem entsprechend bin ich / sind wir in vielen Momenten außen vor. Konzerte, Partys, Abendgestaltung – da muss ich zwangsläufig absagen. Das macht mir gar nicht so viel aus, aber einige der Menschen sieht man dadurch halt gar nicht mehr, weil nachmittags Park, Picknick oder einfach ein Café-Besuch ist für viele einfach keine Option (man muss ja das Alkohol-Koma vom Vortag verarbeiten)

Ich denke aber, dass sich das in den nächsten Jahren auch nochmal deutlich verändern wird. Abgesehen davon habe ich ein paar liebe Menschen, für die Lou kein Handicap, sondern ein neues Mitglied der Gruppe ist, und mit diesen Menschen verbringe ich meine Zeit sowieso viel lieber!


(185) Worüber grübelst du häufig?

Mögliche Reiseziele, Foto-Ideen, Bastelideen für Lou, wenn sie größer ist … ich denke ohnehin den ganzen Tag über alles mögliche nach!


(186) Wie siehst du die Zukunft?

„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ – Albert Einstein
Ich mache mir ehrlich gesagt nicht mehr all zu viele Gedanken über meine / die Zukunft. Mein 5-Jahres-Plan wurde von einem positiven Schwangerschaftstest gecrasht und ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass man die Zukunft nicht planen kann – wir schaffen das morgen, indem wir im jetzt leben, nicht indem wir heute übermorgen planen ohne abzuwarten was morgen passiert.


(187) Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Auf Fotos mit Inka! Im realen Leben … in seiner Wohnung xD


(188) Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

„Einem Kind wird der Charakter schon in die Wiege gelegt“ – Zitat meiner Mama und das beschreibt es auch ganz gut, denn ich bin vom ersten Atemzug weg ganz die Tochter meines Vaters!


(189) Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Aktuell habe ich darauf tatsächlich keinen Einfluss. Wir schlafen im Familienbett. Ab 20 Uhr (+/-) schläft Lou und ich bleibe bei ihr. Dank meinem eBook-Reader lese ich viel und manchmal schaue ich auch noch einen Film / eine Serie, aber mehr Abwechslung gibt´s nicht.
Das ist aber vollkommen in Ordnung – irgendwann ist Lou größer und will nicht mehr bei Mama und Papa schlafen und ich werde die Nächte vermissen, in denen sie in meinen Armen einschlafen wollte und die Nächte nur ruhig waren, so lange wir gekuschelt haben…


(190) Wie unabhängig in deinem Leben bist du?

Ich bin nicht mehr unabhängig, sondern sehr abhängig und das wird vermutlich auch noch eine Zeit zu bleiben. Ich bin ein sehr eigenständiger Mensch und habe ehrlich gesagt damit gerechnet, dass mir diese Situation weit mehr zusetzt, aber ehrlich gesagt komme ich sogar sehr gut damit klar.
Natürlich bin ich momentan finanziell abhängig (Elterngeld und auch von meinem Partner, der Alleinverdiener ist), aber das lediglich eine zeitlich überschaubare Phase.
Viel mehr wiegt die emotionale Abhängigkeit, vor allem von Lou. Man denkt immer, Kinder brauchen die Eltern – aber bevor man selbst Mama / Papa ist, kann man nicht einmal annähernd begreifen, wie sehr man als Elternteil sein Kind braucht. Diese Abhängigkeit wird mein restliches Leben bleiben und an den Gedanken konnte ich mich in der Schwangerschaft so gar nicht gewöhnen…jetzt als Mama finde ich ihn weder abschreckend noch schlimm, ich bin sogar sehr glücklich darüber!


(191) Ergreifst du häufig die Initiative?

Ich behaupte, ja.


(192) An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

Ich verbinde mit jedem meiner Haustiere schöne Erinnerungen! Unsere Katze (Mau), die Katerkinder (Knopf und Findus), Damon (Hund) und die Frettchen (Meeko und Nami), aber auch Rafke und Bogie (meine Ratten) haben / hatten Familienanschluss und sind natürlich ein bisschen lebendiger in Erinnerung als meine Mäuse oder die Igel.


(193) Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Nein. Ich habe nicht sehr sparsam gelebt bevor ich schwanger wurde, sondern meinen gesamten Verdienst auch monatlich auf den Kopf gesetzt. Das bereue ich nicht, denn ich habe mir die Dinge geleistet, die ich wollte (Tattoos, Kamera, Laptop, Handy,…) und musste dafür keinen Kredit aufnehmen und nichts auf Raten kaufen, außerdem konnte ich regelmäßig weg fahren und musste auch da nicht extrem aufs Geld achten.
In der jetzigen Situation wünschte ich allerdings schon ein bisschen, dass ich damals zumindest einen Teil meines Einkommens zur Seite gelegt hätte…
Tja, hätte hätte Fahrradkette!


(194) Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Als ich nach Berlin gezogen bin, hätte ich diese Frage mit einem „ja“ beantwortet – vielleicht nicht immer in exakt der selben Wohnung, aber definitiv immer in Berlin.
Mittlerweile bin ich mir da gar nicht mehr so sicher…


(195) Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Nein. Kritik ist etwas tolles, denn auch wenn man sich regelmäßig selbst reflektiert, weiß man doch nie, wie man auf andere wirkt. Üben Familie und Freunde also Kritik an mir, sehe ich das als Anmerkung an mir und meinem Verhalten zu arbeiten, ich denke darüber nach und wenn ich anschließend der selben Meinung bin, ändere ich etwas.
Sehe ich die Kritik allerdings als unbegründet, erkläre ich mich und versuche einen Dialog darüber zu führen.
Kritik als Angriff zu sehen, erschwert es nur allen Menschen, die einem nahestehen, einen auf die eigenen Fehler aufmerksam zu machen … aber wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch, dass jeder von uns Fehler hat und uns genau das ausmacht.


(196) Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

nein.


(197) Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Nicht oft genug, aber wieder öfter!


(198) Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Mal überlegen …


(199) Glaubst du alles, was du denkst?

Nein. Wenn ich zum Beispiel irgendwas wirklich dummes mache, dann denke ich auch gerne mal „man, bist du dumm“, aber ich weiß, dass ich nicht dumm bin, sondern nur gerade etwas dummes gemacht habe… klingt das logisch?


(200) Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Gute Frage…

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