1000 Fragen an mich selbst | (Teil 11 – Fragen 201 bis 220)

Am Freitag habe ich mich nach langer Zeit dazu entschlossen mit meinem Blog ein Gewerbe anzumelden.
Mein Blog war lange Zeit „nur“ ein Hobby und vermutlich wird das auch so bleiben, Fakt ist aber, dass dieses Hobby auch Geld kostet (Webspace, Domain, Bearbeitungsprogramme, Ausrüstung wie Kameras und co) und es einfach schön wäre, über das Schalten von Werbung oder eben über bezahlte Beiträge die Kosten zu decken.

Wisst ihr was die Ironie daran ist?
Ironie ist, sich am Freitag dazu zu entschließen diesen Schritt zu gehen und Samstag reißt der Laptop die Beine hoch und Nichts funktioniert mehr.

Für mich heißt es jetzt Daumen drücken und hoffen, dass die Daten von der Festplatte noch gerettet werden können – denn wie es aussieht ist leider die Festplatte hops gegangen …
In Zukunft bedeutet das: ein Mal wöchentlich alles auf die externe Festplatte ziehen, eine zweite externe Festplatte kaufen und sämtliche Daten doppelt sichern und darüber nachdenken, ob eine Cloud doch eine Alternative für mich ist und ich noch eine dritte Sicherung vornehme.

An mein neues Laptop muss ich mich jetzt erst einmal gewöhnen. Ich glaube, ich bin da so ein bisschen wie Sheldon Cooper.

Aber genug davon – die letzten Tage ist so einiges passiert und ich hatte sehr wenig Zeit für mich. Lou steckt mitten im vorletzten Schub und das ist das erste Mal, dass der Schub meine Nerven echt extrem auf die Probe stellt. Aber es wird besser und ihren Mittagsschlaf nutze ich jetzt für ein bisschen me-time und das Beantworten der nächsten zwanzig Fragen!

Viel Spaß beim Lesen und lasst mir doch mal eure Erfahrungen mit Cloud-Speicher da – ich bin da echt hin und her gerissen!


(201) Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Wenn ich „besser als mir lieb ist“ antworte, klingt das ziemlich böse und auch nur bedingt wahr. Tatsächlich kennt man sich hier im Haus, vor allem für berliner Verhältnisse, wirklich gut. Eigentlich ist das auch echt schön, denn oftmals laufen Nachbarn ja an einander vorbei und sprechen kein Wort miteinander – aber manchmal ist genau das auch extrem anstrengend.
Zum Beispiel dann, wenn das Kind in der Trage die Windeln voll hat und du deinen Rucksack voller schwerer Einkäufe noch zusätzlich schleppst. Da willst du einfach nur in die Wohnung und das Kind aus der Katastrophe befreien, triffst aber dann einen der Nachbarn und wirst erst einmal in ein 30 minütiges Gespräch über Kindererziehung, Kita-Optionen und das Wetter verwickelt.

Ich bin da wirklich hin und her gerissen. Manchmal ist das alles wirklich schön und angenehm, aber oft denke ich mir, dass das mit unter einer der Gründe war, wieso ich nicht mehr im Dorf leben wollte.


(202) Hast du oft Glück?

Glück ist ein so vielschichtiger Begriff und was der eine als „Glück“ bezeichnet, ist für den anderen reiner Zufall. Also keine Ahnung, ob ich nun allgemein viel Glück habe – ich habe ein Dach über dem Kopf, einen vollen Kühlschrank, eine tolle Familie und tolle Freunde und ich muss nicht jeden Tag Angst haben bombardiert zu werden. Das würde ich tatsächlich als Glück bezeichnen, selbst wenn das ein Zufall war.


(203) Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Ich denke, dass ich mich in vielen Punkten von meinen Freunden unterscheide, aber das spielt tatsächlich einfach keine Rolle. Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen, mögen uns aber als Menschen so gern, dass wir uns gegenseitig ausgleichen und zusammen halten.


(204) Was machst du anders als deine Eltern?

Ich glaube, der größte Unterschied zwischen meinen Eltern und mir ist tatsächlich, dass ich aus unserem Heimatdorf weggezogen bin.


(205) Was gibt dir neue Energie?

Ein Nickerchen?


(206) Warst du in der Pubertät glücklich?

Nein? Wie hätte ich in der Pubertät auch glücklich sein können? Das waren meine besten Emo-Jahre (Outfit und Einstellung!), aller Welten Last lag auf meinen Schultern und mein Selbstmitleid kannte keine Grenzen!
Aus heutiger Sicht ist das eigentlich eine recht lustige Phase gewesen … gut, für meine Eltern und meinen Bruder vermutlich nicht, aber hey – man muss auch über sich selbst lachen können … selbst, wenn das erst Jahre danach der Fall ist!


(207) Wann hast du zuletzt eine Nacht durch gemacht?

Letzte Woche? Allerdings sind durch gemachte Nächte heute nicht mehr freiwillig, sondern eine mutwillige Entscheidung meiner Tochter.


(208) Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Meist plane ich irgendwas – Blogbeiträge, Reisen, aktuell Hochzeit und Lous ersten Geburtstag.


(209) Blickst du dich oft um?

Nein. Wobei das manchmal echt lustig sein könnte. Ich bin in einem kleinen Dorf in Bayern aufgewachsen, habe in meiner Pubertät (etwa mit 14) angefangen mich WIRKLICH auffällig zu kleiden (ich habe schon vorher in keine gängige Schublade gepasst, aber das sei mal dahin gestellt) und bin es daher seit Jahren gewohnt angestarrt und mit Blicken verurteilt zu werden.
Irgendwann hört man damit auf sich um zusehen und darauf zu achten, wie wertend einen/-m die Menschen an- / nachstarren.


(210) Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Da gibt es sicher eine ganze Liste.


(211) Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

(Un-) Ordnung. Ich bin eine echte KatastroFEE (-phe) und nachdem ich aufgeräumt habe, dauert es keine drei Stunden bis es wieder aussieht als hätte eine Bombe eingeschlagen. Chriz mag es da lieber ordentlicher, aber das entspricht einfach nicht meinem Charakter!


(212) Worauf freust du dich jeden Tag?

Meine Tochter lächeln zu sehen, Zeit mit meinem Partner und als Familie zu verbringen und darüber, dass mein Leben vielleicht nicht perfekt, aber definitiv wunderschön ist.


(213) Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Nina. Wir haben zwar noch Kontakt (wenn auch sehr unregelmäßig) und sehen uns, wenn ich meine Eltern besuche oder sie zufällig in Berlin ist, aber es ist einfach nicht wie früher. Es war Luxus, dass wir jahrelang keine 15 Minuten von einander entfernt gewohnt haben und uns zeitweise so gut wie jeden Tag gesehen haben.

Ansonsten … ehrlich gesagt gibt es nur zwei Menschen, bei denen ich es schade finde, dass ich sie deutlich anders eingeschätzt habe als sie wirklich sind und deren Freundschaft – oder das Bild unserer Freundschaft, das ich damals hatte – ich vermisse.
Bei einer der beiden Personen weiß ich, dass gänzlich kein Interesse daran besteht Differenzen zu klären. Bei der anderen Person hatte ich kurz den Eindruck, dass ihr doch mehr an mir liegt, als ich dachte – aber das war wohl ein weiterer Fehler.

Shit happens. Es hat ja einen Grund, wieso kein Kontakt mehr besteht.


(214) Wie gehst du mit Stress um?

Ich versuche gar nicht erst in Stress zu kommen – Planung ist alles, sag ich da nur. Allgemein glaube ich zwar, dass ich unter Druck am besten und schnellsten Arbeite (deshalb habe ich früher echt gerne geschoben), aber mit Kind ist das einfach keine Option mehr.
Wenn ich wirklich Stress habe, werde ich extrem zickig und bockig … was die Situation eher verschärft, als eine Lösung zu ermöglichen.


(215) Gibst du dich gelegentlich anders als du bist?

Nein. Es war mir immer herzlich egal, was andere von mir denken und das ist nach wie vor noch so. Der Vorteil ist, dass man sich nicht verstellen muss um von anderen gemocht zu werden.
Entweder die Menschen kommen mit mir klar, oder sie lassen es eben.


(216) In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Meine Mama sagt gerne „Der Charakter wird einem Kind in die Wiege gelegt.“ und ich glaube, dass da sehr viel Wahres dran ist. Mein Papa ist ein gradliniger, ehrlicher Mensch. Er hat ein unglaubliche starkes Rückgrat, feste Überzeugungen und eine klare Meinung. Er ist stark, mutig und fürsorglich – auch dann, wenn er Probleme hat seine Gefühle (vor allem Liebe und Zuneigung) offen zu zeigen.
Ich bin genau so, nur brauche ich noch ein bisschen, bis ich die Charakterstärke meines Papas erreicht habe.

Ich kenne keinen Menschen, der so charakterstark ist, wie er.


(217) Kann man Glück erzwingen?

Nein.


(218) Welcher Streittyp bist du?

Während ich am Anfang eines Streits noch versuche lösungsorientiert und fair zu bleiben, werde ich, je länger der Streit andauert, wirklich unfair und stochere gezielt in Wunden meines Gegenübers.
Das mag ich ehrlich gesagt so gar nicht an mir, deshalb versuche ich einen Streit zu beenden, bevor ich weiter gehe, als gut ist.

Was ich aber gar nicht kann, ist im Streit auseinander gehen und nach einer Pause weiter zu diskutieren. Ich hasse ungeklärte Situationen.


(219) Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Meistens ja. Es gibt auch Tage, an denen mich Lou so unerwartet aus dem Schlaf reißt, dass ich erst mal ein paar Minuten brauche bis ich klar komme, aber in der Regel bin ich gleich fit und munter!


(220) Wie klingt dein Lachen?

Ich höre mich sehr selten lachen, also keine Ahnung? Wie Lachen eben klingt?

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