1000 Fragen an mich selbst | (Teil 13 – Fragen 241 bis 260)

… nachdem ich nicht dazu gekommen bin neue Fotos von mir zu machen – ich habe den bitteren Beigeschmack vom siebten Schub noch auf der Zunge -, gibt es heute eine kleine Impression vom gestrigen Ausflug in den botanischen Garten!

Den ersten Muttertag haben wir, gemeinsam mit Oma, Tante und Onkel, bei einem kleinen Ausflug inklusive leckerem Eis zelebriert!

Ich überlege schon eine Weile, ob ich meine Gedanken zum Muttertag mal aufschreiben soll, aber nachdem das wieder ein eher negativer Beitrag werden würde (ich halte einfach nichts davon, nur nett zu sein, weil der Tag das vorschreibt – entweder ich weiß einen Menschen jeden Tag im Jahr zu schätzen, oder ich lass es sein), lasse ich das einfach mal und beantworte statt dessen lieber weitere 20 Fragen der „1000 Fragen an mich selbst“-Blogparade von Pink-e-Pank!


(241) Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

… das ist mal wieder eine wirklich tiefgründige Frage, über die ich ein bisschen nachdenken muss.
Ich glaube – nein, ich wünsche mir, dass ich in meinem Leben jemanden oder etwas (oder beides) bewege. Dass ich Menschen dazu bringen kann, ihre Sichtweise zu ändern, Dinge in einem anderen Licht zu betrachten, ihren Standpunkt zu ändern … ihren Horizont zu erweitern. Ich wünsche mir, dass ich Menschen berühre, dass ich Gefühle in ihnen wecke…
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich zu etwas berufen fühle, aber ich möchte eine Spur hinterlassen. Das heißt, eigentlich weiß ich „dass“ aber nicht „wie“


(242) Bist du nach etwas süchtig?

Ich reduziere diese Frage jetzt mal auf Dinge – Tattoos, fallen mir da jetzt spontan ein. Und Zuckerwasser, auch wenn ich das wirklich ändern möchte.


(243) Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

In meinem näheren Umfeld ist glücklicherweise noch „niemand“. Niemand ist eigentlich falsch, denn auch unsere Haustiere zähle ich als Familienmitglieder und davon mussten wir leider schon ein Paar gehen lassen.
Sehr mitgenommen hat mich der Tod unserer Katze, Mau. Sie war ein Teil unserer Kindheit und Jugend, hat uns begleitet, unsere Tränen getrocknet, uns in Krankheit Beistand geleistet und auch die schönen Momente mit uns geteilt.

Ansonsten ist mir der Tod von Alan Rickman sehr nah gegangen. Professor Snape war der Zaubertranklehrer, den ich unbedingt hassen wollte – klingt komisch, ist aber so.


(244) Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

„Hier kommt eine Katastro-FEE“ … vielleicht? Keine Ahnung.


(245) In welchem Maße entsprichst du bereites der Person, die du sein möchtest?

Oh, auch darüber muss ich einen Moment nachdenken.
Ich habe tatsächlich schon sehr oft darüber nachgedacht, wie ich eines Tages sein möchte, wie ich aussehen möchte, wie mein Leben aussehen soll. Tatsächlich schwankt diese Vorstellung aber extrem und je nachdem, wie sich mein Leben verändert, verändert sich auch das „ich“ das ich gerne sein möchte.
Also wie möchte ich sein? Ich möchte immer eine Person sein, die nichts als „gegeben“ hinnimmt, sondern Situationen, Dinge und Menschen hinterfragt. Ich möchte jemand sein, der das Gute in anderen sieht, dabei aber nicht aus den Augen verliert, dass jeder von uns sowohl eine helle als auch eine dunkle Seite hat. Ich möchte an mir, meiner Umwelt, meiner Tochter, meiner Beziehung und an den Menschen, die mir unglaublich nahe stehen, wachsen – ich möchte besser und stärker werden. Ich möchte über mich hinaus gehen und ich möchte lernen.
Ich möchte die Welt sehen, andere Kulturen kennen lernen, ich möchte … leben. Und ich möchte glücklich sein.
Und ich denke, dass ich dafür genau auf dem richtigen Weg bin!


(246) Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn man jemanden wirklich liebt und diese Gefühle echt sind, dann denke ich, dass man wirklich lange für die Beziehung und um einander kämpfen sollte. Tatsächlich gibt es aber giftige Beziehungen. Menschen, die sich vielleicht sogar wirklich lieben, aber einfach nicht gut tun. Beziehungen, die einen mehr kaputt machen, als dass sie einem gut tun.
Und in solchen Momenten sollte man sich für sich selbst entscheiden, auch wenn das bedeutet, dass man sich gegen den Partner, gegen die Beziehung und gegen ein gemeinsames Leben entscheidet.


(247) Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

„Meine Arbeit“ … ich bin in Elternzeit und auch wenn manche Mamas jetzt kopfschüttelnd vor dem Bildschirm sitzen werden … Mama sein ist Arbeit. Aber ich sehe mein Leben als Mama nicht nur als Arbeit, sondern als eine Aufgabe, an der ich wachse.
Ich werde geduldiger und Lou bringt mir bei die kleinen Freuden des Lebens komplett auszukosten.
Meine Mama-Job ist für mich das Wichtigste, weil Lou für mich das Wichtigste ist.

Alles andere, also die Arbeit, mit der ich vor der Elternzeit mein Leben finanziert habe und es auch irgendwann wieder werde, ist mir auch sehr wichtig. Ich habe immer mit Menschen gearbeitet und ich sehe nicht nur Patient X, sondern einen Menschen mit einer Vergangenheit, Gefühlen und Interessen. Also ja, auch das ist mir unglaublich wichtig, aber meine Prioritäten liegen mittlerweile so, dass meine Familie an oberster Stelle steht.

Der letzte Punkt zum Thema Arbeit ist das hier – mein Blog, mein Herzprojekt. Ihr seht schon, schreiben ist mir sehr wichtig. Ich mache das hier gerne und investiere auch gerne meine Freizeit in das Gestalten des Blogs, das Schreiben der Beiträge und sogar in den lästig langen Rattenschwanz an gesetzlichen Richtlinien, an die man sich halten muss.
Ich sehe capture new impressions trotz der Tatsache, dass ich es sehr gerne mache, aber auch als Arbeit. Und dieser Teil meiner Arbeit hat hohe Priorität, denn ich sehe dieses Projekt als Selbstverwirklichung.


(248) Was würdest du gerne gut beherrschen?

Ich würde gerne gut zeichnen und tätowieren können… Inka und ich haben mal wieder festgestellt, dass das kolossal praktisch wäre!
Yoga wäre noch ziemlich cool … aber daran kann ich ja arbeiten!

Wenn ich länger darüber nachdenken würde, kämen mir vermutlich noch so einige gute Ideen, aber ehrlich gesagt mag ich gar nicht so gerne darüber nachdenken, worin ich nicht gut genug bin oder was ich gerne besser könnte – manche Sachen lassen sich nämlich einfach nicht ändern.


(249) Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein, Geld allein macht mit Sicherheit nicht glücklich. Aber ich denke, dass es um einiges leichter ist glücklich zu sein, wenn man sich über die finanzielle Absicherung keine Gedanken / Sorgen machen muss.


(250) Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Die Frage finde ich ein kleines bisschen merkwürdig, denn:
Ich würde mich nicht nur wieder für meinen Partner entscheiden, sondern ich entscheide mich jeden Tag wieder für meinen Partner.
Es steht mir schließlich und endlich frei zu gehen, genau so wie es ihm frei steht zu gehen. Aber dass wir uns unseren Problemen gemeinsam stehen, unseren Weg Seite an Seite gehen und uns eine gemeinsame Zukunft aufbauen, bedeutet ja, dass wir uns immer und immer wieder für einander entscheiden.


(251) In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Ehrlich gesagt bin ich nicht wirklich sportlich …
Früher war ich das vielleicht mal, da habe ich auch verschiedene Sachen wie Einradfahren und „Bewegungskünste“ (so hieß das Wahlfach damals) gemacht, aber davon ist irgendwie nicht mehr viel übrig.
Ich möchte wieder öfter ins Fitness-Studio gehen und Muskeln aufbauen, aber für eine richtige Sportart fehlt mir die Zeit und ehrlich gesagt auch die Lust.


(252) Heuchelst du häufig Interesse?

Nein.
Mein Tag hat nur 24 Stunden und den Großteil dieser Zeit verbringe ich damit, mich um meine Tochter zu kümmern. Ehrlich gesagt habe ich da dann nicht die Zeit dazu, dass ich Interesse an unendlich vielen Dingen heuchle. Entweder ich interessiere mich für etwas, frage dann nach und suche das Gespräch, oder ich lass es sein.


(253) Kannst du gut Geschichten erzählen?

Ich denke – und hoffe – ja!


(254) Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Es gibt nur eine Hand voll Menschen, denen ich es nicht gönne – sagen wir es so.
Ja, es gibt Menschen, die einfach durch und durch schlecht sind und es einfach nicht verdienen, dass ihnen dafür noch etwas Gutes widerfährt.


(255) Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Ein paar Konzerte, für die ich einfach „zu schwanger“ war. So ganz kurz vor dem ET wollte ich dann doch nicht mehr zu Aerosmith und Guns´n´Roses gehen.


(256) Kannst du dich gut ablenken?

Ich denke, ich kann mich ganz gut beschäftigen und mich dadurch auch von anderen Dingen ablenken.


(257) In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Am wohlsten fühle ich mich nackt / in Unterwäsche. Klamotten schränken doch eher ein.
Ansonsten … ich mag Kleider oder kurze Hose mit zerrissener oder Netz- Strumpfhose und dazu Bandshirts oder Tops.
Manchmal mag ich aber auch meine Hippie-Sachen … das kommt auf meine Laune an.


(258) Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Ich hätte ehrlich gesagt nie damit gerechnet, heute in dieser Situation zu sein – also mit Mann und Kind.
Aber ich bin sehr glücklich darüber, dass es mir doch passiert ist!


(259) Würdest du gerne zum anderen Geschlecht gehören?

Keine Ahnung? Ich habe mir darüber ehrlich gesagt nie Gedanken gemacht. Ich bin wer ich bin und damit bin ich sehr zufrieden. In manchen Situationen (zum Beispiel beim monatlichen Besuch von Tante Blutig) hätte es natürlich Vorteile ein Mann zu sein, aber ich fühle mich mit mir und meinem Körper wohl … also nein, ich möchte nicht zum anderen Geschlecht gehören.


(260) Was nervt dich gelegentlich?

hmmm … da gibt es vermutlich eine ziemlich lange Liste. Aber um mal ein Beispiel zu nennen: Ich nerve mich gelegentlich selber. Zum Beispiel dann, wenn ich mir etwas vornehme und einfach nicht zielstrebig genug bin oder dann irgendwas passiert, was meinen ursprünglichen Plan aushebelt.

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