1000 Fragen an mich selbst | (Teil 14 – Fragen 261 bis 280)

… ich behaupte jetzt einfach mal ganz mutig, dass ich die Erkältung weitest gehend überstanden habe und mich auf dem Weg der Genesung befinde und drücke die Daumen, dass sich Lou und Chriz nicht doch noch angesteckt haben – wir sind in der finalen Planung und nachdem der Countdown zur Hochzeit bereits läuft, sind weitere Krankheiten nicht eingeplant!

Im Moment befinde ich mich in einem kreativen Tief. Ich habe unzählige Themen, über die ich schreiben möchte, aber wenn ich dann ein paar Minuten habe und mich an den Laptop setze, ist mein Kopf wie leer gefegt.
Hoffentlich wird das schnell wieder besser … es ist echt anstrengend, wenn einem die Wörter unter den Fingern brennen, aber man sich einfach nicht so weit konzentrieren kann, dass da auch sinnvolle Sätze bei raus kommen.

Für capture new impressions habe ich noch so einige Ideen, die ich unbedingt umsetzen möchte, auch wenn das alles nach und nach passiert, weil ich das Blog nicht nochmal komplett aus dem Netz nehmen möchte. Als ich angefangen habe zu bloggen, wusste ich gar nicht, dass da so ein endlos langer Rattenschwanz folgen würde – ich wollte eigentlich nur schreiben. Dazu gehört aber natürlich auch die optische Erscheinung und von dem überdimensionalen Rattenschwanz an rechtlichen Voraussetzungen und Bestimmungen fange ich mal gar nicht an.
Aber ich möchte mich nicht beschweren, mir macht das, was ich tue, Spaß und deshalb hänge ich mich da gerne rein!

So, ich genieße jetzt erst mal die Sonnenstunden mit Mann und Kind – für euch folgen die nächsten 20 Fragen der „1000 Fragen an mich selbst“ – Blogparade von Pink-e-Pank !
Viel Spaß beim Lesen!


(261) Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Puh. Ich mag tiefgründige Gespräche, nicht dieses 0815-Small-Talk-„man hat sich eigentlich nichts zu sagen, aber redet trotzdem“-Gedöns geht mir unglaublich auf die Nerven und ich empfinde das meistens als Zeitverschwendung.
Ich mag Gespräche über verschiedene Weltanschauungen, Gespräche, aus denen man heraus geht und sich selbst / sein Handeln hinterfragt und vielleicht sogar etwas an sich, seiner Einstellung und seinem Leben ändert.


(262) Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Nein. Also mir selber schon, aber vor anderen fällt mir das alles andere als leicht.


(263) Was möchtest du nie mehr tun?

hmm…
Ich möchte nie wieder


(264) Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Relativ entspannt, denke ich.


(265) Sagst du immer die Wahrheit?

Nein. Aber wer tut das schon?


(266) Was bedeutet Musik für dich?

Sehr viel. Ich verbinde Menschen und / oder Situationen mit bestimmten Liedern!


(267) Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein. Ich kann nicht mal ein Tränchen verdrücken, wenn es nicht echt ist, weil es in einem Lachanfall endet.


(268) Arbeitest du gerne im Team oder lieber alleine?

Darauf habe ich keine eindeutige Antwort. Beides hat seine Vor- und eben auch seine Nachteile.

Das tolle am Team ist, dass man nicht mit allem allein dasteht. Aufgaben können verteilt werden und das, was zu erledigen ist, kann so schneller, effektiver und vor allem stressfreier erledigt werden. Man muss auch nicht alles können, sondern die Stärken und Schwächen der Leute können sich ausgleichen und man ergänzt sich.

Andererseits – und das macht das Alleine-Arbeiten sehr attraktiv – bedeutet im Team arbeiten auch, dass man sich darauf verlassen muss, dass jedes Rädchen im Uhrwerk funktioniert. Und wenn es das nicht tut, ist man a) total aufgeschmissen oder b) es artet doch in Stress aus, weil andere den Ausfall ausgleichen müssen und dann unter Druck geraten.

Die Nachteile vom Alleine-Arbeiten liegen allerdings auch auf der Hand – man ist für alles vollkommen allein verantwortlich, muss sich in jedem Bereich ständig weiter entwickeln, damit man den Anschluss nicht verliert und hat auch niemanden, mit dem man sich Austauschen oder an den man mal etwas abgeben kann.

Schließlich und endlich … ich weiß nicht, was mir lieber ist.


(269) Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Ganz ehrlich? Es gibt keinen Fehler, den ich mir nicht verzeihe. Fakt ist, hätte ich auch nur irgendetwas in meinem Leben anders gemacht – eine andere Entscheidung getroffen, eine andere Abzweigung genommen, oder an einem anderen Tag in einem anderen Cafe gefrühstückt – wäre ich heute nicht an dem Punkt, an dem ich nun mal bin. Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben … ich habe einen liebevollen Mann an meiner Seite, eine unglaublich süße kleine Tochter und eine wahnsinnig tolle Familie … und auch wenn ich an manchen Stellen unglücklich war oder eine falsche Entscheidung getroffen habe, war all das nötig um heute hier angekommen zu sein.
Ich sehe diese Entscheidungen also nicht als Fehler, sondern einfach als Teil meines Lebensweges … und auch wenn das bedeutet, dass ich manchmal den längeren Weg genommen habe oder Menschen verloren habe, bin ich mit mir im Reinen!


(270) Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

… kann man „Verliebtheit“ denn überhaupt verstehen?
Ich glaube, ich kann nachvollziehen, wieso mich etwas anzieht oder ich etwas schön finde, aber verliebt ist man einfach und dieses Gefühl kann man einfach nur genießen, aber nicht erklären.


(271) Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Jein.
Ich habe Phasen, in denen ich unglaublich viel nachdenke und vermutlich behaupten würde, dass ich genug über das Leben nachdenke. Dann wieder rum gibt es Momente, in denen ich einfach nur das Hier und Jetzt genieße ohne groß darüber nachzudenken – da würde die Antwort „nein“ lauten.
Schluss endlich bezweifle ich, dass man „genug“ über das Leben nachdenken kann. Allerdings…passiert das Leben einfach, ob man darüber nachdenkt oder nicht.


(272) Fühlst du dich manchen Menschen gegenüber sehr unsicher?

Ja.
Es gibt Menschen, bei denen ich einfach nicht einschätzen kann, welche Intention hinter ihrem Handeln steckt. Im Umgang mit diesen Menschen bin ich extrem unsicher und vor allem vorsichtig, weil ich nicht zu viel Vertrauen investieren möchte, nur um dann wieder enttäuscht zu werden.
Bei Menschen, die mir nahe stehen und die ich einschätzen kann, kommt es dafür eher selten vor, dass ich ihnen gegenüber unsicher bin.


(273) Bist du autoritätsgläubig?

Nein.
Ich stelle Autoritäten schon aus Prinzip in Frage. Ich nehme nichts hin, nur, weil der, der es sagt eine höhere Position inne hat als ich. Autoritäten sind dazu da untergraben zu werden!


(274) Bist du gern allein?

Früher war ich sehr gerne sehr viel allein.
Heute sind die zwei Stunden, die Chriz am Wochenende mit Lou spazieren geht schon seltsam. Ich bin daran gewöhnt immer jemanden um mich zu haben und das finde ich ehrlich gesagt sogar sehr schön.
Zwar genieße ich die paar Stunden, in denen ich Zeit für mich, mein Blog, oder einfach mal ein langes Bad habe, aber von gerne allein sein kann ich mittlerweile nicht mehr sprechen.


(275) Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Ich setze sehr viele meiner Interessen durch, wäge allerdings ab, ob meine Interessen wirklich die der anderen überwiegen.
Als Beispiel:
Nach der Geburt habe ich zwei Wochen jeglichen Besuch, abgesehen von der Hebamme, unterbunden. Ich wollte niemanden sehen, sondern die Zeit mit unserem kleinen Mini-Menschen genießen und die Kennen-Lern-Zeit so richtig auskosten.
Da war mir auch egal, dass jemand traurig war, weil er / sie gerne zu Besuch gekommen wäre.

Ein anderes Beispiel:
Lous „Erziehung“ – die läuft tatsächlich so, wie ich mir das wünsche und vorstelle. Wir leben unerzogen und bedürfnisorientiert. Da habe ich mein Interesse aber nicht einfach durchgesetzt und über Chriz´ Kopf hinweg entschieden, sondern ich habe sehr viel darüber gelesen und viel mit ihm gesprochen. Wir haben kommuniziert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das, was ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe, das ist, was wir für Lou möchten.
Ich habe also nicht einfach mein Interesse durchgesetzt, sondern einen Weg gesucht, der für alle passt.


(276) Welchen guten Zweck förderst du?

Es gibt nichts, wofür ich regelmäßig Geld spende – wenn das hier gefragt wird. Ich kaufe Wasser und Lebensmittel und verschenke sie an Obdachlose. Das mache ich tatsächlich sehr regelmäßig.
Im Winter gibt es auch mal Kaffee oder eine heiße Schokolade, im Sommer dafür ein Eis.

Ich bin kein Fan davon fürs Gewissen alle paar Monate 10 € an eine Suppenküche in Russland zu spenden – lieber gebe ich mein Geld für Dinge aus, die hier gebraucht werden und verschenke sie an diejenigen, die gerne vergessen werden.


(277) Wie sieht dein Traumhaus aus?

Wenn ich das nötige Kleingeld hätte, nie wieder arbeiten müsste, aber die Möglichkeit hätte, dass meine Familie und Freunde uns regelmäßig besuchen kommen könnten … dann hätte ich gerne ein schönes rostrotes Haus an einem großen See in Schweden.
Ein schönes Stück weit von der nächsten Stadt entfernt, einfach mitten in der Natur. Mit einer tollen großen Terrasse, Schaukelstühlen und warmen Decken.
Ein Holzofen darf auch nicht fehlen … und eine Lagerfeuerstelle, an der man im Sommer Marshmallows grillen kann.

In unserem Garten würden Hühner frei laufen, Chriz hätte seine Beete, die mit Obst und Gemüse bepflanzt sind. In einem großen Baum ist Lous Baumhaus.
Von der Terrasse führt eine kleine Treppe direkt zum Steg, so dass man morgens einfach eine Runde im See schwimmen kann…

Oh man, wo bleibt der Lotto-Gewinn?


(278) Machst du leicht Versprechungen?

Nein.
Für mich sind Versprechen bindend, deshalb verspreche ich nur das, von dem ich weiß, dass ich es auch definitiv halten kann.


(279) Wie weit gehst du für Geld?

Wäre Geld keine Notwendigkeit, wäre es mir egal.
Man braucht Geld zum Leben und nachdem mit Dinge wie lecker essen gehen, hin und wieder was hübsches zum Anziehen und reisen wichtig sind, ist mir auch Geld in gewisser Weise sehr wichtig – ohne wären diese Dinge nämlich nicht möglich.

Also wie weit würde ich dafür gehen? Meine Prinzipien würde ich für Geld nicht verraten.
Allerdings kann ich das auch nur deshalb sagen, weil ich nicht in der Situation bin, dass es uns finanziell so schlecht geht, dass es nötig wäre.


(280) Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Nicht all zu häufig, aber es kommt durchaus vor.

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