1000 Fragen an mich selbst | (Teil 2 – Fragen 21 bis 40)

Wer bin ich?

Seit mittlerweile fast sieben Monaten bin ich vor allem eins: Mama.
Und so schön Mama sein auch ist – glaubt mir, ich genieße diese Zeit, dieses Gefühl und diesen neuen Lebensabschnitt in vollen Zügen – … irgendwo bin ich immer noch Elena.

Johanna von Pink-e-Pank hat Anfang Januar die Blogparade „1000 Fragen an mich selbst – ein Projekt zur Selbstfürsorge“ gestartet und mittlerweile haben sich unglaublich viele Blogger angeschlossen.

Zum ersten Mal habe ich bei der lieben Finja davon gelesen und ich muss sagen:
Ich finde dieses Projekt klasse!

Die letzten sieben Monate haben mir mal wieder gezeigt, dass jeder Mensch viele Fähigkeiten hat und jeder einzelne Charakter unglaublich facettenreich ist. Je nachdem mit wem wir uns umgeben, handeln und verhalten wir uns unterschiedlich, wir wachsen an unseren Aufgaben und können Hürden meistern, für die wir uns selbst nicht stark genug finden.
Und doch verlieren wir uns in dieser schnelllebigen Welt, die uns so sehr fordert, immer wieder und müssen uns dringend die Zeit nehmen zu uns selbst zurück zu finden.

Vor wenigen Tagen habe ich bereits die ersten 20 Fragen der Blog-Parade beantwortet (den Beitrag findet ihr hier) und ich habe großen Gefallen daran gefunden! Beim Beantworten dieser Fragen bin ich einfach nur ich – Elena – und ich nehme mir bewusst Zeit für mich um mich selbst besser kennen zu lernen. Heute beantworte ich also die Fragen 21 bis 40 – viel Spaß beim Lesen!


(21) Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Jein. Ob mir die Meinung anderer über mich wichtig oder total egal ist, hängt in erster Linie davon ab in welcher Beziehung ich zu diesen Personen stehe.

Wie mein Partner, meine Tochter, meine Eltern, meine Freunde,… von mir denken, ist mir natürlich wichtig. Von diesen Personen kann ich sowohl Kritik (und das fällt mir tatsächlich sehr schwer) als auch Lob annehmen und fühle mich damit gut.

Was völlig Fremde von mir denken ist mir allerdings sehr egal. Zwar geht es mir natürlich auf die Nerven, wenn man mir aufgrund meines Aussehens abspricht für mein Kind sorgen zu können (als ob Tattoos und bunte Haare den Charakter eines Menschen beeinflussen würden…), aber wegen der Meinung von Person x würde ich weder an meinem Äußeren noch an meiner inneren Haltung etwas ändern.


(22) Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Mittlerweile ist meine liebste Tageszeit tatsächlich der Vormittag. Richtig ausgeschlafen ist Lou einfach unbeschreiblich gut drauf, man kann toll mit ihr spielen und die Zeit vergeht wie im Flug.

Früher mochte ich den späten Nachmittag / frühen Abend sehr gerne – ich liebe Sonnenuntergänge!


(23) Kannst du gut kochen?

Bis vor zwei Jahren habe ich ganze drei Gerichte hinbekommen – eins davon war Selbstmach-Pizza, aber gekauften Teig zu belegen und im Backofen nicht verbrennen zu lassen, heißt nicht wirklich gut kochen zu können.
Mittlerweile mache ich mich aber ganz gut! Fräulein „Nudelsuppe anbrennen lassen – kann ich“ probiert mittlerweile immer mehr neue Gerichte aus und meine Kochkünste werden tatsächlich immer besser!

Ich muss allerdings zugeben: wenn der Mann gelernter Koch ist, muss Frau nicht all zu oft den Kochlöffel schwingen!


(24) Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

puh…welche Jahreszeit am ehesten meinem Typ entspricht, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht – aber welche Jahreszeit ich am liebsten mag, das kann ich beantworten!

Ich liebe den Herbst. Aber nicht den ekeligen, kalten und nassen Herbst, kurz bevor der erste Schnee fällt. Nein, ich liebe den schönen, tollen Herbst – dann, wenn der Spätsommer in die ersten goldenen Herbsttage übergeht, die Blätter in allen Rottönen leuchten, man Kastanien sammeln kann und das erste Laub beim Waldspaziergang unter den Füßen raschelt!


(25) Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

DAS ist eine ganze Zeit lang her – damals war ich noch schwanger! Mal ehrlich: mit einem Stillkind gibt es keinen Tag, an dem Mama mal nichts machen und nur für sich sein kann. Aber das ist absolut in Ordnung – irgendwann wird es wieder anders sein und dann werden mir die Zeiten fehlen, in denen die Bindung zur Motte so eng waren…


(26) Warst du ein glückliches Kind?

Definitiv ja! Natürlich gab es auch Tage, an denen die Welt doof war, man sich gestritten hat oder nichts so lief, wie man es geplant hat – aber wenn ich an meine Kindheit denke, dann denke ich an meinen Papa, wie er mit mir Schneewittchen ansieht (und jedes Mal die Stelle im Wald überspringen muss nur um dann unendliche Male „hei ho, hei ho, wir sind vergnügt und froh“ hintereinander zu hören), mit mir auf dem Balkon tanzt und mein Bett trotz schlimmer Erkältung aufbaut. Ich denke an meine Mama, die Geschichten für uns erfindet, immer eine Bastel-Idee parat hat und uns heißen Kakao zaubert, wenn wir nach einem Tag im Wald nach hause kamen. Ich denke an meinen kleinen Bruder, der immer unheimlich nervig war, weil er eben der kleine Bruder ist – den ich aber trotzdem immer lieb hatte und vor jedem beschützt hätte. Ich denke an unsere Baumhäuser, unsere Abenteuer im Wald, an meine Freundin Nina, an all das, was wir erleben durften.
Ja – meine Kindheit war sehr schön und ich war ein sehr glückliches Kind!


(27) Kaufst du oft Blumen?

Ja – seit ich mit Chriz zusammen bin, habe ich tatsächlich hin und wieder Blumen gekauft. In unserer Wohnung findet man mittlerweile eine beträchtliche Anzahl an Hauswurzen, Kakteen und sogar einen Ficus nenne ich mittlerweile mein Eigen. Chriz hat noch einiges mehr – man merke an: ohne seinen grünen Daumen, wären längst alle Pflanzen tot.

Und nein – Schnittblumen lehne ich ab. Ich gebe kein Geld für absolut überteuerte Blumen aus, die nach wenigen Tagen schon die Köpfe hängen lassen.


(28) Welchen Traum hast du?

Oh, da gibt es so einige. Eine Weltreise, ein kleines rostrotes Häuschen an einem See irgendwo in Schwedens unendlichen Weiten, ein Lottogewinn, finanzielle Unabhängigkeit…


(29) In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

Lasst mich zählen … 8!
Ich bin allein die letzten sieben Jahre sechs mal umgezogen. Jetzt bin ich froh, dass wir endlich angekommen sind und ein kleines Nest für unsere Familie zaubern können!


(30) Welches Laster hast du?

Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol und konsumiere auch keine anderen Drogen. Ich trinke nicht mal Kaffee. Meine Laster sind daher Zuckerwasser (Pepsi, Eistee) und nächtliches Süßigkeiten-naschen.
Beides versuche ich aktuell in den Griff zu kriegen – aber mal ehrlich…wenn das Kind die dritte Stillmahlzeit nachts verlangt, dann hat Mama doch ein paar Kekse verdient, oder nicht?


(31) Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Aktuell lese ich „artgerecht“ von Nicola Schmidt (das Buch ist große Klasse, nebenbei angemerkt). Allgemein lese ich seit der Geburt aber definitiv zu wenig, deshalb auch mein Vorsatz für dieses Jahr mindestens ein Buch pro Monat zu lesen!


(32) Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Nachdem ich von der Schwangerschaft erfahren habe, habe ich mir im November 2016 meine geliebten Dreads abgeschnitten. Wieso? Auch wenn Dreads im Allgemeinen nicht viel mehr Arbeit machen als „normale“ Haare, ist es tatsächlich so, dass sie regelmäßig nachgehäckelt und nachgefärbt werden müssen und das nimmt dann mal eben 3-4 Stunden oder länger in Kauf.
Mit einem Baby habe ich einfach nicht die Zeit (und möchte sie mir auch nicht nehmen), um sie in meine Haare zu investieren. Deshalb habe ich mich dazu entschieden meine Haare wieder glatt zu tragen. Den Sidecut habe ich, weil das Aufkämmen der Dreads eine undankbare Arbeit ist und ich schlicht und ergreifend keinen Bock mehr hatte.
Die Farbe ist klar – ich liebe mein rot – und sogar da mache ich aktuell Abstriche. Auf Blondieren habe ich nämlich so gar keine Lust, deshalb habe ich so gefärbt, dass der heraus gewachsene Ansatz mit dem rot „verwäscht“ … es sieht also nach Absicht aus und nicht nach „kein Bock auf Färben“ … hoffe ich zumindest.


(33) Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ich gebe es nur sehr ungern zu, aber ja.
Auf der einen Seite finde ich es auch nicht unbedingt schlimm, einen Großteil meiner Kontakte (und das sind bei weitem nicht mehr so viele wie früher) halte ich nur über das Smartphone. Über Instagram, Pinterest und ähnliches findet man unglaublich tolle Ideen für DIY-Projekte und ich liebe es Blogs zu lesen.
Allerdings vergeude ich auch unnötig viel Zeit mit sinnlosem Surfen, einfach, weil das Ding ja immer Griffbereit ist und wenn Lou tagsüber ihr Nickerchen auf Mamas Bauch machen möchte, das Handy schnell zum Spielzeug wird. Ich sollte wieder Tage einlegen, die ich komplett ohne Smartphone verbringe…Handy-Detox!


(34) Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Diese Frage für mich zu beantworten, ist das eine – hier auf dem Blog hat die Antwort allerdings nichts zu suchen.


(35) In welchen Laden gehst du gerne?

Ich bin eher Typ „amazon Prime“ und bestelle lieber als irgendwo einkaufen zu gehen. Ja, ich bin mir bewusst, dass das nicht unbedingt gut ist und man Anbieter vor Ort unterstützen sollte, aber Tatsache ist auch, dass ich Shopping gar nicht gerne mag und mir die Menschen-Ansammlung in Läden oftmals einfach zu viel ist.


(36) Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Cola ohne Eis und ohne Zitrone.


(37) Weißt du normalerweise wann es Zeit ist zu gehen?

Ja, ich denke schon. Wenn nicht, dann macht mich bitte darauf aufmerksam …


(38) Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Wenn ich könnte und alles ohne Probleme und finanzielle Ängste zu schaffen wäre, würde ich gerne als selbstständiger Texter tätig sein. Ich schreibe einfach unglaublich gerne und mit meinem Hobby Geld zu verdienen, wäre natürlich ein Traum. Allerdings bin ich mir nicht unbedingt sicher, ob das für meine Leidenschaft gut wäre.
Zwischen schreiben können, weil ich möchte, und schreiben müssen, weil ich Geld brauche, ist doch ein großer Unterschied!


(39) Willst du immer gewinnen?

Ja. Ich bin ein unglaublich schlechter Verlierer. Ich könnte sagen, dass ich daran arbeiten muss, aber da kommen wir wieder an den Punkt, an dem ich zugebe, nicht sehr diplomatisch zu sein – also nutze ich die Zeit, in der Lou noch keine Brettspiele spielen möchte und arbeite dann daran ein besserer Verlierer zu werden!


(40) Gehst du in die Kirche?

Nein beziehungsweise nur bei besonderen Anlässen.


 

Ihr habt Lust noch mehr Beiträge zu dieser Blog-Parade zu lesen? Unter den Beiträgen auf Pink-e-Pank findet ihr viele weitere verlinkte Beiträge! Teil 3 folgt bald,

wir lesen uns!

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