1000 Fragen an mich selbst | (Teil 5 – Fragen 81 bis 100)

. . . in unserer hektischen und schnelllebigen Gesellschaft verlieren wir oftmals aus den Augen was wirklich wichtig – wirklich von Bedeutung – ist. Und viel zu oft vergessen wir dabei auch mal an uns selbst zu denken und uns selbst in den Mittelpunkt zu stellen – wir müssen uns auch mal selbst zur Priorität machen und uns nicht immer hinter Alltag, Job und Verpflichtungen anstellen.

Als Mama mit einem vierundzwanzig Stunden Job, ist das gar nicht so leicht auch noch an sich selbst zu denken und die Person zu sehen, die man ist, wenn man nicht gerade in der Mama-Rolle steckt.

Die Blog-Parade, die Anfang des Jahres von Pink-e-Pank ins Leben gerufen wurde, soll uns genau das deutlich machen – wir stellen uns die Frage (genau genommen 1000 Fragen) wer sind wir eigentlich wirklich?
Diese Blog-Parade ist ein Projekt zur Selbstfürsorge und dafür da, dass wir auch mal wieder nur an uns als Person denken.

Ich genieße dieses Projekt sehr, denn viele der Fragen würde ich mir so selbst nicht stellen und doch sind die Antworten spannend und bringen mich dazu, mich mit mir selbst zu beschäftigen!

Heute beantworte ich die Fragen 81 bis 100 für mich und euch:


(81) Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Also wenn Captain Jack Sparrow es geschafft hat dem Galgen zu entgehen (immer wieder wohl gemerkt!) und Sirius Black aus Askaban fliehen konnte, dann finde ich sicherlich auch einen Weg aus dem Gefängnis!


(82) Was hat dich früher froh gemacht?

Eigentlich sollte diese Frage einfach zu beantworten sein, doch irgendwie wirft sie mich gerade aus der Bahn. Wenn ich so darüber nachdenke . . . ich glaube, es war vor allem die Sorglosigkeit. Man musste sich über nichts wirklich Sorgen und Gedanken machen, das größte Problem, das man haben konnte, war eine schlechte Note zu viel oder eine vergessene Hausaufgabe – freie Nachmittage, keine großen Verpflichtungen.

Hätte ich als Kind gewusst, dass erwachsen sein so gar keinen Spaß macht, hätte ich mir vielleicht länger Zeit gelassen (teilweise) erwachsen zu werden…


(83) In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Aktuell mag ich weite Oberteile sehr gerne und Hosen, die meine Beine betonen. Ich habe auch ein paar Kleider im Schrank, die ich sehr gerne getragen habe, aber aktuell bringe ich da die Milchbar nicht unter, was ein bisschen frustrierend ist…


(84) Was liegt auf deinem  Nachttisch?

Wir haben ein Bett, das von Wand zu Wand reicht – damit fällt ein Nachttisch aus. In der Nähe habe ich allerdings mein Smartphone und mein Kindle.


(85) Wie geduldig bist du?

Weniger als gar nicht, wenn das möglich ist? Ich bin glaube ich Fräulein Ungeduld in Person. Ich hasse Überraschungen, ich hasse warten und ich hasse es, etwas nicht zu bekommen, obwohl ich es doch will.
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie es mir unter der Haut gebrannt hat, weil Lou mich zehn Tage länger hat warten lassen, als sie in Hotel Mama eingebucht war . . .
Von den Geburtstags- und Weihnachtsüberraschungen von Chriz mag ich gar nicht anfangen. Ich kann nie erraten, was er mir schenkt – wirklich nie – und auch, wenn er mich bisher jedes Mal wirklich unglaublich toll überrascht hat (und meinen Geschmack wirklich immer trifft), macht es mich verrückt, dass ich nicht weiß, was ich bekomme!


(86) Wer ist dein gefallener Held?

Alan Rickman (21. Februar 1946 – 14. Januar 2016) – in seiner Rolle als Professor Severus Snape (Harry Potter Teil 1-8) war er immer der Zaubertranklehrer, den ich mir zu hassen gewünscht hätte. After all this time? – Always.

David Bowie (8. Januar 1947 – 10. Januar 2016) – we can be heroes just for one day. Dieser Mann hat meine Kindheit und Jugend begleitet.


(87) Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Jein. Theoretisch bin ich mit keinen Fotos auf meinem Smartphone erpressbar – schlechte Selfies sind zwar unvorteilhaft, aber nicht die Art von Bildern, mit denen man mich erpressen könnte. Tatsache ist aber, dass man – sollte man Zugriff auf mein Mobiltelefon haben – praktisch auch Zugriff auf sämtliche meiner Social Media Accounts hat und auf sämtliche unzensierte Bilder meiner Tochter. Und da ich ihr Gesicht aus dem World Wide Web halten möchte, könnte man mich damit schon irgendwie erpressen . . .


(88) Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Nina und ich kennen uns seit September 1999 und damit am längsten. Zwar haben wir nur unregelmäßig Kontakt, aber wenn wir uns sehen, hören und lesen freuen wir uns über einander! Inka kenne ich seit etwa Mitte 2011 – sie ist außerdem die Freundin, mit der ich am regelmäßigsten Kontakt habe und Lous herzallerliebste Herztante!


(89) Meditierst du gerne?

Nein.


(90) Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Was (mir) immer hilft ist unglaublich laute, aggressive Musik. Wenn ich richtig schlecht drauf bin, höre ich die aggressivsten Lieder von Marilyn Manson in Endlosschleife. Das beruhigt mich so ungemein!


(91) Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Ich habe kein Lieblingsbuch – sondern eine Lieblingsbuch-Reihe. Ich liebe die Harry Potter Bücher! Die deutsche Übersetzung der Bücher erschien so, dass ich quasi mit Harry, Ron und Hermine aufgewachsen bin! Hogwarts ist ein Teil meiner Kindheit und Jugend und noch heute muss ich alle sieben Bücher einmal im Jahr lesen!

Die neueren Bücher („Harry Potter und das verwunschene Kind“ und auch „Magische Tierwesen und wo sie zu finden sind“) mag ich hingegen gar nicht so. Die Handlung ist zwar nicht schlecht, aber dass man die Drehbücher liest statt Fließtext finde ich sehr anstrengend und lästig.


(92) Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

Meiner Familie – wir haben eine Familiengruppe -, Inka und Chriz. Allgemein bin ich momentan aber sehr unzuverlässig was Nachrichten beantworten angeht. Ich muss mich da dringend wieder ein bisschen mehr anstrengen…


(93) Was sagst du häufiger: ja oder nein?

…kalt erwischt . . . ich habe keine Ahnung, aber ich vermute einfach mal „nein“!


(94) Gibt es ein Gerücht über dich?

Eins? Unzählige. Die meisten davon sind erlogen und von Menschen in die Welt gesetzt, die es zwar besser wissen, aber es sich leicht machen und den schwarzen Peter lieber anderen unterschieben.
So wurde mir beispielsweise unterstellt an einem Blog beteiligt gewesen zu sein, der Tatsachen über Person X verbreitet hat. Oder, dass ich Person X beim Jobcenter angeschwärzt habe und Person X deshalb Gelder, die sie zu unrecht bezogen hat, zurück zahlen musste. Oh, Person X hat so einige unschöne Lügen über mich in Umlauf gebracht – aber hey, vor der eigenen Haustür kehren ist ja auch langweilig . . .


(95) Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

. . . das kommt ein bisschen darauf an wie viel Geld ich hätte – klar, es wäre genug um nicht mehr arbeiten zu müssen, aber je nach dem wie viel „genug“ würde ich unterschiedliche Dinge anstreben.

Für mich als Person würde es erst einmal bedeuten, dass ich mich voll und ganz auf die Dinge konzentrieren könnte, die mir Spaß machen und mein Interesse wecken – ich wäre nicht mehr dazu gezwungen meine Zeit mit Geld-verdienen zu verbringen, sondern könnte in aller Ruhe fotografieren, schreiben und mich kreativ ausleben.

Für meine Familie würde es bedeuten, dass wir uns keine Sorgen mehr um Fremdbetreuung für Lou machen müssten. Die Kita-Situation hier in Berlin ist eine absolute Katastrophe, ob wir einen Platz für Lou bekommen ist ohnehin fraglich und ehrlich gesagt finde ich es viel zu früh sie mit einem Jahr abzugeben.
Außerdem würde es für uns bedeuten, dass wir unsere Reise-Ziele planen und umsetzen können – es gibt noch so viele Orte, die ich / wir unbedingt gesehen haben wollen!

Und ein letztes noch: Hätte ich so viel Geld, dass ich nicht mehr arbeiten müsste, würde ich mich sozial engagieren und beispielsweise Obdachlose bei ihren Ämtergängen, Wohnungssuche, etc. begleiten. Hätte ich genug Geld, würde ich auch ein Grundstück in Berlin kaufen und dieses Grundstück mit beheizten / klimatisierten Mini-Schlafkapseln bestücken. Dort könnten Menschen, die keinen Unterschlupf haben, zumindest die Nächte in Ruhe verbringen und sie hätten eine Melde-Anschrift, damit sie sich um ihre Papiere und eine richtige Wohnung kümmern könnten


(96) Kannst du gut Autofahren?

Ich habe keinen Führerschein – ich denke, das beantwortet die Frage.


(97) Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nö. Da ich keinen Wert darauf lege von jedem gemocht zu werden, ist es mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, ob mich die Leute nun nett finden oder eben nicht.
Klar gibt es da wieder Ausnahmen und die Meinung meiner Familie und meiner Freunde zählt für mich, aber wenn die mich nur mögen würden, so lange ich nett zu ihnen bin, dann hätten wir alle ein ernsthaftes Problem. Wahrheiten sind nämlich nicht immer nett und es ist mir wichtiger, dass Familie und Freunde ehrlich zu einander sind als „nett“.


(98) Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Ganz ehrlich? Ich hätte verdammt noch mal öfter auf meinen Papa hören sollen! Der wusste meist von vorne herein, dass der Kerl, den ich da gerade wieder ach so toll fand, eine ziemlich dumme Entscheidung ist. Hätte ich also auf meinen Papa gehört, hätte ich mir Ärger, Liebeskummer und eine Meeeeeeeeenge hart verdientes Geld gespart!
Und auch wenn mir das Jahr in Passau menschlich viel gebracht hat: Ich hätte 2012 nicht wieder aus Berlin weggehen sollen, sondern mir hier meinen Weg suchen sollen. Wie gesagt, das Jahr in Passau und mein FSJ haben mich menschlich stark verändert und waren sicherlich auch wichtig für mich, aber ich denke, ich hätte das auch anders haben können. Und der Grund, wieso ich damals aus Berlin wieder weg gegangen bin, war es definitiv nicht wert . . .


(99) Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Abends ausgehen ist aktuell nicht drin, weil Baby seine Milchbar nicht aus den Augen lässt! Früher (. . . das klingt, als ob das alles in weeeeiter ferne liegt) bin ich gerne abends noch was essen gegangen oder auch mal in eine Bar. Clubs sind eher weniger mein Ding.
Was ich gerne mag sind Lagerfeuer im Sommer, am besten an einem See! Und das kann man sicherlich auch mit Kind machen – also . . . Sommer, wo bleibst du?


(100) Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?

Hörst du mich Gefahr, ich lach´ dir ins Gesicht – hahahaha!

Ehehem. Ja nun . . . wir hüllen den Mantel des Schweigens darüber! ABER (!) nichts, was ich getan habe, bringt mich ins Gefängnis!


PUH! Damit wären 100 von 1000 Fragen beantwortet – bleiben noch die restlichen 900! Es bleibt auf jeden Fall spannend!

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