Elena Travels : London 2017 | Teil 3

London 17

. . . heute schreibe ich meinen dritten und damit letzten Teil zu unserer London-Kurzreise.
Nachdem wir den letzten – ganzen – Tag in London mit einer Sightseeing-Tour verplant haben und es unzählige Beiträge zum London Eye, der Tower Bridge und dem Buckingham Palace gibt, werde ich darüber nicht mehr viel schreiben. Ich kann euch nur so viel sagen:
Ich habe mich am Vortag bei der Harry Potter Tour ziemlich verausgabt und es erst bei der Sightseeing-Tour gemerkt – meine Beine und Füße haben so unglaublich weh getan und ich war sehr sehr froh, dass wir einen Teil der Tour in einem Boot verbringen konnten. Andernfalls hätte ich das eventuell gar nicht überlebt (Anmerkung: schwanger zu verreisen hat definitiv auch Nachteile!).

17238649_1393456597379725_1678811527_nStatt einem Sightseeing-Beitrag findet ihr heute also meine London-Tipps !
(also…die paar wenigen Tipps, die ich in den Tagen und bei meiner Recherche vor der Reise sammeln konnte)

1. Fahrtkosten :
Innerhalb Londons bewegt man sich – wenn nicht zu Fuß – hauptsächlich per Underground und Bussen, strebt man Ziele an, die ein Stückchen außerhalb des Zentrums liegen, steigt man in die Overground. Mit diesen „normalen“ Verkehrsmitteln gelangt man allerdings leider nicht zu den Flughäfen, die außerhalb Londons liegen.
Für den Weg vom Flughafen zum Zentrum und zurück haben wir über easyBus – National Express Busfahrten gebucht. Je nachdem an welchem Tag / um welche Uhrzeit ihr die Verbindung bucht, variieren die Preise. So haben wir vom Flughafen zum Zentrum gerade mal 3,90 £ pro Person bezahlt, zurück war die Fahrt dann mit 11,90 £ pro Person deutlich teurer.
Obwohl die Preise so variieren, ist die Fahrt mit dem easyBus aber um einiges günstiger, als die Alternativen (Taxi, Zug).

Für die Fahrten innerhalb Londons haben wir uns die Visitor OysterCard besorgt. Über die Visit Britain Shops könnt ihr euch diese OysterCards inklusive Guthaben noch innerhalb Deutschlands bestellen – allerdings kommen dann natürlich noch Versandkosten hinzu. Wir haben uns die OysterCards direkt am Flughafen gekauft – Kostenpunkt waren 18 £, 15 £ Guthaben und 3 £ Aktivierungsgebühr.
Die OysterCard hat einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Tages- oder Mehr-Tages-Tickets.
Während eine Einzelfahrt im Zentrum 4,90 £ kostet, bezahlt man dank der OysterCard gerade einmal 2,40 £! Dazu kommt, dass es eine Tagesgrenze gibt – egal wie viele Fahrten ihr innerhalb des Zentrums unternehmt, pro Tag zahlt ihr nicht mehr als 6,60 £ !
Vor allem wenn man viel unterwegs ist und sich einiges ansehen möchte ohne die Zwischenwege zu laufen, macht es Sinn sich die OysterCard zu kaufen. Ihr könnt damit natürlich auch Stationen außerhalb des Zentrums anfahren – in London gibt es 9 Zonen, je nachdem wie viele Zonen ihr pro Tag „anfahrt“, variieren die maximalen Tageskosten.
Bei einem Kurztrip werdet ihr das Zentrum allerdings kaum verlassen – die OysterCard reicht also vollkommen!  : )

17270937_1393456800713038_505227443_n2. Essen :
London hat unglaublich leckere Angebote wenn es um ungewöhnliche und leckere Restaurants gibt.

Ein Highlight bezüglich unserer „Nahrungsaufnahme“ war unser Besuch bei Hip Chips – wir haben etwa eine Woche bevor wir nach London geflogen sind einen Beitrag auf Galileo über diesen Laden gesehen und wollten das dann natürlich unbedingt ausprobieren – man sollte die Gelegenheit ja nutzen, so lange man sie hat.
Bei Hip Chips bekommt ihr – wer hätte es gedacht? – Kartoffelchips. Alles Bio und extra für den Laden angebaut (was ich schon mal wirklich super finde).
Die Chips gibt es mit würzigen Dips wie beispielsweise Smokey Cheese Fondue oder Veggie Ceviche (der Käsedip war unser absoluter Favorit und ich musste nachfüllen lassen, weil ich den echt Löffelweise hätte essen können) – das besondere sind aber eher die gezuckerten Chips mit süßen Dips.
Herr Freund hatte die XXL Box und ich durfte bei ihm die süßen Dips probieren.
Peanutbutter-Jelly, Schokolade mit Marshmallows und Schokolade mit gesalzenem Karamell – ich hätte mir beim besten Willen nicht vorstellen können, dass das schmeckt und doch : ES WAR UNGLAUBLICH LECKER!
Die kleine Box (Chips + zwei Dips) hat mich knapp 5 £ gekostet, die Große war natürlich ein gutes Stück teurer, ein Besuch dort lohnt sich aber auf alle Fälle!

Herr Freund hat außerdem ein Ritual – in jeder Stadt, die er besucht und in der es ein Hard Rock Cafe gibt, möchte er dort auch gegessen haben – daher waren wir auch in London dort. Das Londoner Hard Rock ist übrigens das aller erste gewesen : )
Die Preise sind deutlich gehoben (da macht es auch keinen Unterschied in welcher Stadt man ist) und die Burger beginnen bei 14,90 £
Ich finde die Hard Rock Cafes an und für sich sehr schön, allerdings auch ganz schön teuer – zugegeben, man bekommt wenigstens etwas für sein Geld und zu unserem Besuch dort haben wir dann auch noch Eintrittskarten für das Mini-Museum im Hard Rock Shop auf der anderen Straßenseite geschenkt bekommen.
Es war also auf jeden Fall das Geld wert : D ! Hard Rock Cafe London – CHECK!

Frühstück gab es bei uns im Hotel und ansonsten haben wir uns unterwegs verpflegt. Es gibt aber noch einige andere Sachen, die ich beim nächsten Besuch unbedingt ausprobieren möchte!

DSC03130blog3. Sightseeing – Tour:
Ganz drum herum komme ich natürlich doch nicht – also einmal kurz zusammengefasst:

Buckingham Palace – bei einem Besuch in London sollte man es nicht verpassen der Queen einen Besuch abzustatten.
Steht man vor dem Buckingham Palace, fühlt man sich ehrlich gesagt ziemlich klein, denn dieses Gebäude ist einfach unglaublich groß.
In regelmäßigen Abständen marschieren die Wachen und der Wachwechsel (den haben wir leider nicht gesehen) soll schon sehr beeindruckend sein.

London Eye / Millennium Wheel – mit 135 Metern das Höchste Riesenrad Europas und wäre es nicht so unglaublich teuer, wäre ich gerne einmal damit gefahren.
Der Blick über London muss unglaublich sein!

Millenium Bridge – Harry Potter Fans ist diese Brücke vor allem aus „Harry Potter und der Halbblutprinz“ bekannt. Zu Anfang des Films wird diese Brücke nämlich von den Todessern zerstört.
Wir sind mit dem Boot darunter durch gefahren : D

Tower of London – wurde im 11ten Jahrhundert erbaut und war ursprünglich eine Festung, erbaut um Wilhelm den Eroberer vor der feindseeligkeit des Volkes zu schützen. Heutzutage (und das schon seit etwa 600 Jahren) ist es ein Touristenziel. Im Tower selbst gibt es verschiedene Ausstellungen zu dessen Geschichte.

Tower Bridge – London hat eine Menge Brücken, eine davon ist die Tower Bridge. Eine Straßenbrücke, benannt aufgrund der Nähe zum Tower of London.
Und wenn man Herrn Freund glauben darf, dann ist es ein Muss bei einem London Besuch einmal über diese Brücke gelaufen zu sein – meine Beine haben es ihm gedankt, das dürft ihr glauben!

Big Ben – eigentlich bezeichnet dieser Name die größte Glocke in diesem Turm, allerdings ist der ganze Turm unter diesem Namen bekannt. Der Glockenschlag gilt im Volksmund als „The Voice of Britain“.

Westminster Abbey – eine Kirche, die in der City of Westminster liegt. In dieser Kirche werden traditionell die englischen Könige gekrönt und beigesetzt.

Alles in allem ein gutes Stück zu laufen, es gibt allerdings diverse Sightseeing Busse / Boote – ihr seit also nicht gezwungen alles zu Fuß zu laufen!

DSC027344. Attraktionen :
Harry Potter Studio Tour – dazu schreibe ich an dieser Stelle gar nicht mehr so viel, sondern verlinke euch den Beitrag dazu – einfach HIER klicken.

Gleis 9 3/4 – am Bahnhof Kings Cross gibt es den 9 3/4 Shop, für Harry Potter Fans ein absolutes Muss!

London Dungeon – mittlerweile gibt es die Dungeons schon in mehreren Städten und (ähnlich wie Herr Freund und Hard Rock Cafes) ein Besuch ist für mich eigentlich ein absolutes muss. Bisher war ich in Berlin, zwei mal in Hamburg und in Amsterdam.
London hätte ich nur zu gerne besucht, aber dank Rebella im Bauch haben wir das aufs nächste mal verschoben – nicht, weil es all zu gruselig wäre, sondern eher, weil ich nicht auf den freien Fall verzichten wollen würde :´D

Hyde Park – London hat viele unglaublich schöne Parkanlagen, die – im Gegensatz zu Berlin beispielsweise – auch mühevoll bepflanzt und sauber gehalten werden. Und das Highlight an diesem Park sind all die kleinen niedlichen Grauhörnchen, die unglaublich zutraulich sind und von allen Seiten angelaufen kommen, wenn man sie mit ein paar Erdnüssen lockt.

Alles in allem war unser Besuch in London ein absoluter Erfolg – wenn auch unerhört kostspielig – und ich bin unglaublich glücklich darüber, dass wir diesen Kurztrip unternommen haben.
Vielleicht helfen diese Tipps dem ein oder anderen ja bei seiner Planung oder ihr fandet den Beitrag einfach so interessant – lasst es mich wissen : D
elenamonvoisinWelche Städte könnt ihr denn für Kurztrips noch so empfehlen?

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