J a h r e s r ü c k b l i c k ♡ | 2 0 1 7

Farewell 2017 – doch bevor ich das alte Jahr „schließen“ kann um ein neues Kapitel zu öffnen, möchte ich die letzten zwölf Monate mit all ihren Höhen und Tiefen noch einmal Revue passieren lassen.
Es ist unheimlich viel passiert und ich glaube, das Gefühl, das Leben ist eine Achterbahnfahrt, werde ich nie wieder verlieren – aber vielleicht gehört dieses Gefühl einfach dazu? Wer weiß das schon…

2017 – du warst fantastisch, großartig und unbeschreiblich! So viele Überraschungen, wie du für mich hattest, werde ich selten wieder in einem Jahr erleben dürfen und doch – ich bin sehr gespannt, was 2018 für mich bereit hält!
Aber bevor ich mich dem neuen Jahr zuwende – hier mein Jahresrückblick 2017:

Der Satz ist vermutlich schon ziemlich ausgelutscht, aber doch … er passt perfekt: Ich habe keine Ahnung wo ich anfangen soll! Es ist so viel passiert und ich bin mir nicht sicher, wie ich diesen Beitrag aufbauen möchte – nach Themen? Oder vielleicht doch lieber chronologisch? Die Tops und Flops?
Ehrlich – das hier schreibe ich quasi frei Schnauze! Zwar liegen überall Notizen herum und ich habe einen Kalender voller Erinnerungen, aber irgendwie möchte ich das hier aus dem Bauch heraus schreiben. Ganz nach Gefühl!

Und ich denke, ich werde einfach mit dem beginnen, was mein Leben dieses Jahr am meisten verändert hat:

 

Schwangerschaft, Geburt und der neue Lebensabschnitt!


 

Es ist kein Geheimnis – ich habe es unheimlich nervig gefunden schwanger zu sein. Das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert … leider, denn die Kugelzeit ging ja gerade erst richtig los … inklusive aller Wehwehchen, den Nachteilen einer Schwangerschaft und vor allem der quälenden Warterei bis der Mini-Mensch sich endlich dazu bereit erklärt aus seinem ersten Zimmer auszuziehen und Mama und Papa „Hallo“ zu sagen.

Alles in allem kann ich mich eigentlich nicht beschweren – ich hatte verhältnismäßig wenige Beschwerden und habe mich weitestgehend bis zum Ende der Schwangerschaft gut gefühlt. Und doch: Zum Schluss konnte ich es wirklich nicht mehr erwarten mein kleines Mädchen endlich im Arm halten zu können!

Lou hat ihren Aufenthalt im „Hotel Mama 1.0“ um zehn Tage verlängert, mich 40,5 Stunden Wehen aushalten lassen (gut – der Fairness halber muss man auch erwähnen, dass wir da ja gemeinsam durch mussten!) und uns dann am 25. Juni 2017 morgens um 4.32 Uhr endlich die Ehre gegeben!

Ich konnte es anderen nicht glauben, aber ganz ehrlich: All das war es absolut Wert! 41+3 Wochen Schwangerschaft – eine wirklich schmerzhafte Geburt und einen kurzen Krankenhausaufenthalt später durften wir nach hause. Wir durften uns kennen lernen – wir, eine kleine Familie! Eine kleine und chaotische Familie. Meine kleine Familie!

Gerade schläft sie neben mir und ich kann immer noch nicht glauben, dass ich es geschafft habe. Dass ich dieses kleine perfekte Mädchen „gemacht“ habe. Und dass ich jetzt tatsächlich Mama bin.
Ich dachte, der Gedanke würde sich irgendwann realer anfühlen, aber das tut er nicht. Für mich ist es ein Wundern – sie ist ein Wunder!

Dieses halbe Jahr war voller „erster Male“, ein Fortschritt nach dem anderen, eine Reihe schöner Erinnerungen und besonderer Momente. Von ihrem ersten Schrei, zum ersten Mal, dass ich dieses winzige Wesen auf meiner Brust liegen hatte über das erste Mal, dass ich Chriz mit unserem kleinen Mädchen auf dem Arm sehen durfte! Das erste Mal stillen, die erste gemeinsame Nacht – meine Güte, ich habe mich über die erste voll gekackte Windel gefreut (übrigens tatsächlich auch über jede weitere).

Lou entwickelt sich wunderbar – sie lernt von Tag zu Tag und hört gar nicht auf mich mit neuen Dingen, die sie scheinbar aus dem Nichts heraus kann, zu überraschen.
Seit sie 3,5 Wochen alt ist dreht sie sich vom Rücken auf den Bauch – sie sitzt alleine, zieht sich an allem hoch und krabbelt durch die Wohnung. Sie ist ein Wirbelwind, durchgehend am Lachen und ihre Freudenschreie schallen durch jeden Raum. Sobald sie die Augen öffnet brabbelt sie „babababababa“ vor sich hin und ich kann nicht einmal annähernd beschreiben, wie sehr ich dieses kleine Mädchen liebe!

Sicherlich denkt das jede Mutter über ihr Kind, aber Lou – du bist etwas unheimlich besonderes! Und ich glaube, dass du eines Tages eine starke und unabhängige Frau sein wirst – dass du mit beiden Beinen im Leben stehen wirst und dass du deinem Spitznamen „Rebella“ alle Ehre machst!
Ich glaube, auch du wirst nie mit dem Strom schwimmen sondern immer deinem Herzen, deiner Intuition und (ich hoffe!) deinem Kopf folgen. Du hast jetzt schon einen so außergewöhnlichen und einzigartigen Charakter, dass es niemanden gibt, der auch nur annähernd so sein könnte wie du!

Ich liebe dich kleine Motte!


Bei dir kann und möchte ich mich für dieses wahnsinnig tolle Jahr bedanken! Ich dachte, wir hätten 2016 schon unheimlich viele toller Erinnerungen gesammelt, aber 2017 wurde noch mal um einiges besser!

Unser gemeinsames Jahr hat anstrengend und stressig begonnen – wir haben deine Wohnung aufgelöst, zwei Single-Haushalte zusammen gewürfelt und unsere erste gemeinsame Wohnung bezogen. Wir haben ein Nest gebaut – unseren Heimathafen gefunden. Unser Tortuga!

Aber wir dürfen weit mehr schöne Erinnerungen miteinander teilen, als stressige – und das ist einfach wunderbar! Wir waren gemeinsam bei meinen Eltern in Bayern, haben den Zirkus Flic Flac besucht und du hast meinen Geburtstag nach Jahren, in denen ich gerne darauf verzichtet hätte, zu etwas absolut besonderem gemacht und mir eine Reise nach London geschenkt.

Du warst an meiner Seite, als wir unsere kleine Rebellin auf dieser Welt begrüßen durften – du hast uns umsorgt, warst für uns da und hast alles gegeben, damit wir uns wohl fühlen und ankommen können.

Und du hast mich gefragt, ob ich deine Frau werden möchte. Ich dachte immer, Märchen wären Blödsinn … und ganz ehrlich: Märchen sind auch Blödsinn – denn in echten Liebesgeschichten gibt es kein „happily ever after“ … also gibt es schon, aber das weiß man ja eigentlich erst am Ende und nicht währenddessen.
Ich glaube aber fest daran, dass du der Mann bist, an dessen Seite ich alt werde! An deiner Seite kann ich „ich“ sein – ich muss mich nicht verstellen, denn du akzeptierst mich nicht nur so wie ich bin – nein, du liebst mich genau so! Du liebst mich mit all meinen Macken, meinen komischen Angewohnheiten und meinem Chaos!

2017 mit dir war atemberaubend – so viele Erinnerungen, Momente, Gefühle und Erlebnisse – aber 2018 wird genau so wahnsinnig, berauschend und einzigartig! 2017 haben wir den Grundstein für unsere gemeinsame Zukunft gelegt – wir haben unsere kleine Familie gegründet und 2018 werden wir auch offiziell zu einer Familie! Auf die nächsten 365 Chaos Tage! Ich liebe dich, mein Spinner!


 

Ein Traum wurde wahr! ICH WAR IN LONDON! Ich glaube, jeder kennt es und viele von euch haben vermutlich selbst eine – BUCKET LIST!
Ein Punkt – ein großer, fetter und für mich verdammt wichtiger Punkt – war, dass ich unbedingt nach London reißen und die Harry Potter Studio Tour mit machen möchte. Und Chriz hat es mir ermöglicht!

London ist eine Stadt, die mich mit ihrem Charme absolut für sich gewonnen hat. Ich habe mich auf Anhieb wohl und irgendwie zuhause gefühlt – hätte ich die Möglichkeit gehabt, ich wäre nicht zurück gekommen. Diese Stadt ist wunderschön, lebendig und faszinierend. Ja, ich habe mich ein bisschen verliebt.

Die Tage in London waren viel zu kurz und auch wenn meine Beine am letzten Tag am liebsten abgefallen wären, jeder Meter, den wir zurück gelegt haben, hat sich gelohnt. Wir haben so viel von der Stadt gesehen, hatten für ein paar Tage ein ganz anderes Leben und konnten all das einfach nur genießen. Ich weiß gar nicht was an dieser Reise ich am Schönsten gefunden habe – die Zeit dort war ein wahr gewordener Traum!

Auch wenn dieser Punkt auf meiner Bucket List quasi „abgearbeitet“ ist – ich werde es mir nicht nehmen lassen und London definitiv irgendwann noch mal besuchen!

see you again!


Was 2017 definitiv zu kurz gekommen ist? Ich habe zu wenig Fotos mit tollen Menschen gemacht!

Und deshalb steht dieses Foto stellvertretend für all die tollen Erinnerungen, die ich dieses Jahr mit wundervollen Menschen teilen durfte!

Fühlt euch alle angesprochen – Inka, Lea, Sanni, Nikki, Lari, Nina, Conni… – wir haben lange nicht so viel Zeit mit einander verbracht, wie ich es mir gewünscht hätte und es gibt nicht einmal annähernd so viele Fotos von uns, wie ich gerne hätte – aber jeder von euch hat mein Leben bereichert, besonders gemacht und dazu beigetragen, dass dieses Jahr so unglaublich war! Ich habe euch alle tief in mein Herz geschlossen und bin froh, dass dank euch Berlin ein Zuhause für mich ist!

Es gibt zwei Arten von Familie – die eine hat man, die andere sucht man sich aus! Jeder von euch ist für mich unbeschreiblich wichtig und ganz egal, ob wir uns nun jeden Tag sehen / hören / lesen oder nur gefühlt alle Jubel Jahre – ich bin dankbar dafür euch an meiner Seite zu haben!


2 0 1 7

… du warst wunderbar! Einfach unbeschreiblich wunderbar! Ich habe ein Kapitel geschlossen und einen neuen Lebensabschnitt betreten – ich habe mich von Menschen getrennt, die mein Leben negativ beeinflusst haben und angefangen mich auf die Menschen zu konzentrieren, die mein Leben bereichern, mir gut tun und mich glücklich machen!
Ich durfte schöne Erinnerungen sammeln – Reisen, Konzerte, … vom Leben als Mama mal ganz abgesehen -, musste aber auch auf einige Dinge verzichten (wie gerne hätte ich Irie Revoltes und HIM noch live gesehen … )!

Ich bin an meinen Aufgaben gewachsen, habe viele Hürden gemeistert und bin ein neuer Mensch geworden. Mein altes ich … gone for good – wie man so schön sagt. Ich vermisse mein altes Leben kein Stück, sondern bin glücklich und dankbar für alles, was ich habe, für jede Person, die ich an meiner Seite habe und für all das, was ich dieses Jahr erleben durfte!

Ich verabschiede mich von dir mit einem lachenden und einem weinenden Auge – 2017 du warst sehr sehr gut zu mir. Ich bin dankbar für all das Gute, das ich in meinem Leben begrüßen durfte. Mach es gut – und 2018 … mach es besser!

Ich bin sehr gespannt, was das neue Jahr für mich und meine kleine Familie bereit hält. Einige Dinge sind schon geplant und sehr klar, andere Dinge sind noch in der Schwebe.
Was mir das letzte Jahr aber sehr deutlich gezeigt hat: so lange man die richtigen Menschen an seiner Seite hat, schafft man alles!
Danke für alles,

farewell 2017.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.