Monatsrückblick | Mai 2018.

Ahoi ihr Leichtmatrosen – der Mai ist vorbei, Zeit für den Monatsrückblick!

Berlin hat den heißesten Mai seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnung 1908 hinter sich und wir können stolz behaupten, dass wir dabei waren und diesen Monat überlebt haben. JA ÜBERLEBT! Und ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie wir das geschafft haben!
ABER die Klimaerwärmung gibt es nicht, das sind alles Fake News – ehrlich. (okay okay, ich verkneife mir die Ironie.)

Der Mai war gleichermaßen anstrengend, (viel zu) heiß, spannend und … voll! Ja, es war ziemlich viel zu tun und ich habe immer noch das Gefühl nicht einmal annähernd das geschafft zu haben, was auf meiner To-Do-Liste steht (…das ist vermutlich sogar richtig, ich habe die Listen verbannt!)

Wo fange ich also an? Bei unseren Ausflügen!

Gleich zu Beginn des Monats haben wir einen Tag im Botanischen Garten Berlin verbracht.
Ich bin so ein bisschen hin und her gerissen – auf der einen Seite waren die Gewächshäuser absolut beeindruckend und wir haben eine Menge gesehen, aber auf der anderen Seite gefällt mir beispielsweise der Britzer Garten deutlich besser, da gehe ich auch viel lieber spazieren.
Einen Besuch ist der Botanische Garten aber alle mal wert, ich denke aber, dass ich in Zukunft wieder den Britzer Garten bevorzugen werde (der ist mit 2€ Eintrittsgeld auch günstiger als der Botanische Garten – 6€)!

Die Gewächshäuser im Botanischen Garten haben mich  an die Biosphäre Potsdam erinnert – man hat so ein bisschen Urlaubs-Feeling!
Als wäre man im Dschungel!

 

Außerdem haben wir diesen Monat den Spielplatz und ganz besonders das Schaukeln für uns entdeckt!
Ihr habt ja keine Vorstellung (oder vielleicht doch?) wie schwierig es ist in Berlin einen Spielplatz mit Babyschaukel zu finden. Früher, als ich selbst noch ein Kind war, gab es diese Schaukeln wirklich auf jedem Spielplatz – manchmal sogar mehr davon als „normale“ Schaukeln und das hat uns furchtbar geärgert, weil man da immer komisch rein klettern oder ungemütlich oben drauf sitzen musste – und heute suche ich die Dinger überall und bin mega enttäuscht, wenn es keine gibt.

Nach diesem Monat kennen wir (dank lieber Hilfe von Finja Larsson) zwei ganz tolle Spielplätze und Lou ist Feuer und Flamme für ihre geliebte Schaukelei.
Leider hat sie auch das Sand essen für sich entdeckt.
Ich bin da ja echt keine Über-Mama und lasse sie auch einfach machen (schon meine Oma hat immer ganz alt-klug erzählt, dass Dreck den Magen reinigt!), aber in mir sträubt sich trotzdem alles dagegen.
Aber gut, wenn es ihr nichts ausmacht, dann ist das wohl in Ordnung – ich bin jedes Mal froh, wenn ich unter die Dusche kann nachdem wir im Sand gespielt haben und wenn der Sand zwischen den Zähnen knirscht, stellen sich mir echt alle Nackenhaare auf.

Aber das Kind hat Spaß und das ist die Hauptsache!

Wie handhabt ihr das? Versucht ihr das Sand essen zu unterbinden oder lasst ihr eure Kinder einfach machen?
Und habt ihr noch tolle Spielplatz-Tipps in Berlin für uns?

Schon im April konnte ich euch einige Fotos von unserer Führung durch den Spreepark zeigen. Im Mai wurde auf dem Gelände die Rahmenplanung für die geplante Bebauung vorgestellt und im Zuge dessen war das Gelände für Anwohner und Interessenten geöffnet.
Es wurden kostenlose Kurzführungen angeboten und diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Inka, Chriz, die Motte und ich waren also, trotz der Hitze, dort und ich konnte nochmal fotografieren. Wir hatten echt Glück, denn der Rundgang hinter uns war unglaublich voll – wir hatten eine kleinere Gruppe und so immerhin ein paar Gelegenheiten tolle Fotos zu schießen.

Der Andrang war wirklich enorm! Zur Rahmenplanung:
Auf der einen Seite ist es ja wirklich toll, dass das Gelände aufgearbeitet und wieder zugänglich gemacht werden soll, aber dadurch wird leider auch der Lost Place Charme zerstört.
Ich denke, es ist deutlich besser, als den Park in wenigen Jahren komplett platt zu machen (wie es aussieht, können sie sogar das Riesenrad in Stand setzen!), aber ich verstehe auch den Unmut. In den letzten Jahren beseitigt Berlin einen Lost Place nach dem anderen, macht sämtliche Gebäude dicht und nimmt der Stadt damit auch ein bisschen was von ihrer Geschichte.

Die Bebauung soll frühestens 2020 beginnen (wenn ich mich richtig erinnere) und bis dahin muss noch einiges gemacht werden. Die aktuell angebotenen Führungen sind restlos ausverkauft, ich hoffe aber für den Herbst / Winter nochmal Tickets buchen zu können. Den Park in allen Jahreszeiten festhalten zu können, fände ich sehr spannend!

… was noch?
Ich habe vom Botanischen Garten und den Spreepark erzählt … außerdem waren wir zum ersten Mal in der Plantsche, aber dafür ist Lou dieses Jahr einfach noch zu klein. Wenn sie über den Boden krabbelt, schürft sie sich leider die Beinchen auf und das ist es leider nicht wert, auch wenn ihr der Besuch großen Spaß gemacht hat.
Nächstes Jahr dann, oder vielleicht sogar noch später im Sommer – sobald sie laufen kann versuchen wir es nochmal!

Im Mai hat Lou ihren ersten Ausflug auf Berliner Gewässer unternommen – wir haben uns ein Kanu geliehen und eine Runde um die Insel der Jugend gedreht!
Lou war begeistert, sie hat durchgehend gelacht und hatte eine Menge Spaß – Fazit für uns: Immer und immer wieder!

Ein letztes noch: Lou hat ihre Begeisterung für Farben und „Malen“ entdeckt. Ich habe ihr Fingerfarben bestellt und sie einfach mal drauf los matschen lassen.
Die Farbe war überall und definitiv mehr auf dem Kind als auf dem Papier, aber ihre Augen haben so gestrahlt … das war die Badeaktion danach sowas von wert!

Auf dem Blog war es diesen Monat eher ruhiger, begeistert war ich zu dem Feedback zu meinem ersten Tabubruch-Thema Pädophilie (1 + 2)! Ich hatte tatsächlich damit gerechnet sehr viel negatives Feedback zu erhalten, aber bis auf wenige Ausnahmen habt ihr mich einfach positiv überrascht!

In naher Zukunft werde ich regelmäßig Tabubruch Themen aufgreifen, ich hoffe ihr habt Lust darauf!

Einige „1000 Fragen an mich selbst“-Beiträge sind ebenfalls online gegangen, aber auch wenn es gute Lückenfüller sind (Kreativität kann man nicht erzwingen, Fragen beantworten geht aber immer) bin ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher, ob ich die Blogparade bis zum Schluss mit mache.

Bevor ich den Beitrag abschließe (ehrlich gesagt habe ich schon mehr geschrieben, als ursprünglich geplant!), noch ein paar Worte zum Juni:

In wenigen Tagen heiraten Chriz und ich standesamtlich und werden danach auch Zeit als Familie verbringen.

Wie viel ich zum Schreiben kommen werde, weiß ich also noch nicht – ich habe zwar einen groben Plan im Kopf, aber ob sich der in die Realität umsetzen lässt, kann ich noch nicht genau sagen.

Ich hoffe, dass mein Blog nicht gänzlich einschläft, auf Instagram versuche ich aber auf jeden Fall regelmäßig zu posten!

Dass der Countdown zur standesamtlichen Hochzeit schon läuft und wir quasi schon auf der Zielgeraden angekommen sind, macht mich nicht mal annähernd so nervös, wie ich vermutet hatte.

Einige Dinge müssen noch erledigt werden und ich bin ein klein wenig im Zeitdruck, aber das schaffe ich alles und ich freue mich schon unglaublich darauf euch Lous (ja gut, auch mein) Outfit präsentieren zu können!

Ich bin sehr glücklich über die Entscheidung diesen Tag nur mit Mann, Kind und zwei Herzmenschen verbringen zu dürfen. Das wird etwas ganz besonderes für uns und wir teilen diesen Tag, diese Erinnerungen, mit ganz besonderen Menschen.
Zwar freue ich mich auch darauf nächstes Jahr mit Familie und Freunden „groß“ zu feiern, aber für jetzt ist es genau das, was wir brauchen und was zu uns passt!

So – ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende und mache mich jetzt an eine neue To-Do-Liste für die nächsten Tage!

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